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Friday, 13. november 2009 5 13 /11 /Nov. /2009 16:21
"Findest du mich zu dick?"
Sind wir mal ganz ehrlich liebe Männer, wenn ihr diesen Satz hört, habt ihr verloren.
Ihr könnt von da an sagen oder machen was ihr wollt, es kann einfach nur falsch sein. Selbst wenn sie keinen Gramm Fett an sich hat, habt ihr keine Chance aus der Nummer wieder rauszukommen. Wenn ihr ihr in irgendeiner Weise widersprecht und sagt, dass das doch gar nicht stimme usw., werdet ihr von ihr immer wieder zu hören bekommen: "Das sagst du doch jetzt nur so!" Wenn ihr gar nichts sagt, wird sie das als Zustimmung auffassen und dann sind Rumgezicke und Tränen garantiert. Und den Versuch ihr zu zustimmen, solltet ihr gar nicht erst versuchen (außer ihr hängt nicht allzu sehr an eurer Freundin).
Es gibt zwei Möglichkeiten eventuell unbeschadet aus der Situation rauszukommen:
1. Ihr versucht wegzulaufen. Allerdings kann ich euch versprechen, dass es bei dem Versuch bleiben wird, denn sie wird euch finden. Und dann treten wieder Rumgezicke und Tränen in Kraft.
2. Ihr sagt ihr, dass das der absolute Blödsinn sei, sie unglaublich scharf sei, und bevor sie antworten kann schlagt ihr ihr vor ein paar neue Dessous zu kaufen, in denen sie ihren sexy Körper präsentieren könne. (Wahlweise gehen auch sämtliche anderen Kleidungsstücke) Der Trick an der Sache ist, dass Frauen der Möglichkeit des Shoppens nicht widerstehen können.
Somit habt ihr euch geschickt aus der Bredouille manövriert, ohne in Diskussionen zu verfallen. Und letztendlich habt ihr ja auch noch was von der Sache, den nach einer Shoppingtour ist euch der Sex fast schon garantiert ;)

LG Juicy
von Juicy - veröffentlicht in: Warum sind Frauen so?
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Thursday, 12. november 2009 4 12 /11 /Nov. /2009 00:33

Da ist es wieder: das Gefühl raus zu müssen. Ich habe es immer, wenn ich mich mit meinem Freund streite, oder aber, wie jetzt wieder, wenn ich mir das Leben von Uschi angesehen habe.

Nicht, dass ich es als erstrebenswert ansehen würde mich mit allem vollzudröhnen, was gerade so da ist und dann mit sämtlichen großartigen Musikern abwechselnd ins Bett zu springen (obwohl… ;)). Aber einfach seinen Weg zu gehen, dass zu machen, was man machen will. In den Bus zu steigen und nach Indien zu fahren, oder Mexiko oder Afrika… ganz egal! Die Welt sehen, Kulturen kennen lernen, die schönsten Plätze in sich aufsaugen. Alle reden immer davon wie schön die Welt sei, wie vielfältig und wunderbar, und was sehen sie sich an, wo fahren sie hin? Nach Mallorca und lassen sich am Ballermann vollaufen, in die Türkei um am Strand zu liegen. Was habe ich davon? Ich werde mir in zwanzig Jahren meine Fotos ansehen und feststellen, dass ich sie ohne weiteres mit denen meiner Nachbarn austauschen könnte.

Ich will nicht mit achtzig auf meiner Veranda sitzen und mir denken, dass ich es verpasst habe alles zu sehen. Oder es nur aus Zeitschriften oder dem Fernseher zu kennen. Ich will es anfassen, riechen, hören, schmecken… Ich will, wenn ich alt und grau bin, mit meinem Mann in unseren Schaukelstühlen sitzen und mich an den Schnee auf dem Kilimandscharo erinnern, wie Afrika gerochen hat und wie viele Farben Indien trägt. Ich will daran denken, wie wunderbar still Alaska sein kann und wie weich der Sand auf den Fiji Inseln ist. Es gibt so viele unglaubliche Dinge da draußen, ich will sie für keinen Preis der Welt verpassen!

von Juicy - veröffentlicht in: Anders-Denker
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Wednesday, 11. november 2009 3 11 /11 /Nov. /2009 00:41

Jeder Mensch sollte der Held in seinem eigenen Leben sein!

Vielen Dank Herr Schiller für diese großen, ja fast schon pathetisch anmutigen Worte. Doch was ist davon für uns noch übrig geblieben? Ist die Welt noch bereit dafür? In der heutigen schnelllebigen Zeit, in der wir unsere Vorbilder vordiktiert bekommen, in der wir nicht mehr beeinflussen können, wie wir aussehen, was wir machen, wie wir sprechen, gehen, lachen…

Dabei sollte es doch nicht darum gehen konform mit der Masse zu laufen, sondern aus sich selbst heraus das zu werden, was man wirklich ist. Ich muss mich selbst in den Mittelpunkt meines Lebens stellen, die Hauptdarstellerin werden. Das wird mit Sicherheit kein anderer für mich übernehmen. Und ich werde es auch nicht dadurch schaffen, dass ich versuche so zu sein, wie ich glaube, dass ich sein sollte. Der Held meines eigenen Lebens.

Wo fange ich da am besten an? Mich zu akzeptieren wie ich bin? Mich selbst dafür zu lieben, dass ich bin wie ich bin? Kann ich mich überhaupt lieben mit der Nase, dem Busen, Hintern? Wäre ich intelligenter, smarter, taffer würde ich mit Sicherheit einen besseren Helden abgeben.

Ich habe noch nie einen Helden gesehen, der perfekt ist. Die Größten machen Fehler, benehmen sich daneben, aber letztendlich bleiben sie die Helden. Und würde ich aussehen wie Barbie, würde ich bei jedem Schritt nach vorne kippen, weil meine Brüste proportional nicht zu meinem Körper passen würden. Ich muss selbst entscheiden, wie ich mich definieren will, wie ich selbst gesehen werden will. Was macht mich zum Held meines Lebens? Mit Sicherheit nicht wie ich aussehen, was auf meinem Gehaltsscheck steht oder was für ein Auto ich fahre.

Das macht mich aus, was mich von den anderen unterscheidet. Ansonsten wären wir nur dümmliche Klone, die sich in Reih und Glied aufstellen können und darauf warten nach Belieben ausgetauscht zu werden. Will ich Statist sein oder doch der Held? Das sollte ich wohl erst selbst beantworten, bevor ich daran arbeiten kann es zu werden.

von Juicy - veröffentlicht in: Anders-Denker
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Friday, 7. november 2008 5 07 /11 /Nov. /2008 14:50
Wer bin ich?

Das klingt jetzt wahnsinnig patetisch und abgehoben, ist aber durchaus ernst und sehr realitätsnah gemeint.

Ich passe irgendwie niergendwo wirklich dazu. Vielleicht ist das der auch der Grund, warum ich nicht gerade viele Freunde habe.
Ich bin weder besonders cool, noch nerd genug. Ich bin keine Schönheitskönigin, aber auch nicht häßlich. Ich bin nicht sehr klug, aber man nicht sagen, dass ich doof wäre. Ich schaffe es weder Dinge zu Ende zu bringen, noch bin ich sehr konsequent, aber man auch nicht sagen, dass ich noch nichts in meinem Leben geschafft hätte. Gott weiß, dass ich nicht in die sportliche Schiene passe, aber die Computerfreaks würden mich auch nicht haben wollen. Ich bin nicht besonders musikalisch, habe auch weiter keine vielsagenden Talente. Ich habe kein besonderes Hobby, um ehrlich zu sein habe ich überhaupt keins.
Ich passe nicht zu den Moralaposteln, die immer alles richtig machen, aber auch nicht zu denjenigen die ihr Leben einfach in die Hand nehmen und Spass haben. Noch vor drei Jahren war ich ständig unterwegs von einer Party zur anderen und das war damals genau das was ich wollte. Aber irgendwie findet man da auch nicht auf Dauer seine Erfüllung drin.

Vielleicht sollte ich mal bei so einem Selbstfindungstrip mitmachen, für Menschen in Lebenskrisen (auch wenn das mit Anfang zwanzig vielleicht etwas merkwürdig sein könnte).

In diesem Sinne, identiätslose Grüße!

Eure Juicy
von Juicy - veröffentlicht in: Murphys Gesetz
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Friday, 7. november 2008 5 07 /11 /Nov. /2008 11:49
Ein ätzender Satz, stimmts?
Wenn der fällt denken sich Männer wahrscheinlich: "Boah Alte, nerv nicht!"
Ich weiß, dass Männer oft überhaupt nichts denken, selbst wenn sie so aussehen. Und selbst wenn doch, dann meist recht belanglose Sachen, wie: "Guck ma', Schildkröten!" oder "Hat die Alte aber geilen Titten!" Ich will damit nicht sagen, dass jenes das generelle Niveau ist. Aber das kommt dem ganzen doch schon ganz nah, oder?

Ich will euch eins sagen, wir Frauen wollen in dem Moment überhaupt nicht wissen was ihr Männer wirklich denkt. Wir wollen, dass ihr sagt, dass ihr das denkt, was wir von euch hören wollen.

Klingt kompliziert? Is' es auch!

Beispiel: Ihr sitzt mit eurer Freundin auf der Couch und im Fernsehn läuft eine Werbung mit einer wirklich geilen Frau. Dann fragt euch eure Freundin sofort oder auch nach einiger Zeit (um es geschickter anzustellen): "Was denkst du gerade?" (Dieser Satz kann unendlich variiert werden, läuft aber immer auf das Gleiche hinaus) Dann dürft ihr nicht die Wahrheit sagen, wie etwa "Nichts!" oder "Die Frau gerade hatte echt nen geilen Hintern!". Wenn ihr an eurer Freundin hängt und ihr den Abend nicht mit sinnlosen Streits verschwenden wollt antwortet ihr: "Ich habe mir gerade gedacht, dass ich die schönste Frau neben mir sitzen habe, sodass selbst dieses Model da gerade nicht mithalten kann!"
Nun wird sie natürlich widersprechen "blablabla", aber ihr müsst egal was passiert daran konsequent festhalten und versuchen sie mit Küssen zu schweigen zu bringen.

Wenn ihr wirklich gerade nichts denkt, sagt auch das nicht, sondern saugt euch irgendwas aus den Fingern.

Ich weiß, dass ist anstregend. Aber ihr habt euch eine Freundin angeschafft und ihr wußtet vorher, dass das viel Arbeit bedeutet.

In dem Sinne viel Erfolg!

Eure Juicy
von Juicy - veröffentlicht in: Warum sind Frauen so?
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Friday, 7. november 2008 5 07 /11 /Nov. /2008 11:43
Ich glaube diese Frage hat sich jeder Mann schon mal gestellt:
Warum zur Hölle gehen Mädels immer zu zweit aufs KLo?

Das ganze Geheimnis ist, dass es keins gibt.
Wir gehen zu zweit, weil wir keine Lust haben alleine zu gehen. Wir fühlen uns besser in Gesellschaft. Außerdem mit wem sollten wir denn sonst reden? Ja, wir quatschen die ganze Zeit ununterbrochen. Auch wenn wir auf dem Klo sitzen. Trennwände sind zwar da, sehen wollen wir uns während dessen nämlich nicht, aber diese sind ja nicht schalldicht. Also können wir ungehindert weiterreden.
Das ist dann wie telefonieren...

Worüber wir reden? Über alles!

Ob das Outfit sitzt, ob das Make up so okay ist, wie die andere den oder den Typen findet, ob sie uns ein OB leihen kann. Ja, es gibt Themen über die wir auf dem Klo reden, von denen wollt ihr überhaupt nichts wissen...

In dem Sinne, hoffe eure Neugier ist ein wenig befriedigt!

Eure Juicy
von Juicy - veröffentlicht in: Warum sind Frauen so?
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Thursday, 6. november 2008 4 06 /11 /Nov. /2008 10:12
Jeder sollte meiner Meinung nach eine haben. Eine Liste, auf der alles steht, was man unbedingt tun muss, bevor man den Löffel abgibt.
Jetzt könnte man sagen, dass man dafür ja nicht unbedingt eine Liste braucht, da man sich das ja wohl merken kann. Ds sehe ich nicht so, denn was ist mit den kleinen Dingen, die mit Sicherheit nicht zur Veränderung der Welt beitragen werden, aber dennoch unbedingt einmal getan werden müssen.

Auf meiner Löffelliste steht ganz oben -"Familie"-. Oh wie langweilig, könnte jetzt manch einer denken. Aber so gewöhnlich finde ich das gar nicht mehr. In Zeiten der allgemein gültigen Promiskuität sind Familien von Bestand eher selten geworden.
Als nächstes möchte ich unbedingt einmal für die -"Zeit"- schreiben. Ziele muss man eben hoch stecken, damit man im Leben weiter kommt ;)
Dann will ich ein -"Buch"- schreiben. Muss niemand lesen und kann auch ruhig von den Kritikern zerissen oder gar nicht erst beachtet werden, aber ich will am Ende sagen können, dass ich es getan habe.
Als nächstes kommt -"Afrika"-. Ich muss dahin. Ich will wissen, wie die Gräser und die Steppen riechen, und ich will sehen, wie Sonne dort untergeht.
Dann will ich noch meinen eigenen -"Buchladen"- eröffnen. Kein 0815-Laden, er wird etwas besonderes. Alles wird aus dunkelem Holz sein und zwischen den hohen Regalen werden dicke Ledersessel stehen. Es wird eine extra Abteilung geben, in der außschließlich Literatur der ganz großen stehen wird. Der Laden wird dunkles Parkett haben, das knarrt, wenn man darüber geht. Im vorderen Teil werden kleine Sitzgruppen aus Ledersessel sein, an dem man Kaffee oder Wein trinken kann. Und der Laden wird eine große Panoramascheibe haben, sodass man im Sommer auch draußen sitzen kann.
Und wenn ich dann reich bin, werde ich mir ein -"Haus am See"- kaufen. Ja, genau wie in dem Lied. Keine zwanzig Kinder, aber die Blätter hätte ich ganz gerne dazu.

Soweit bin ich also mit meiner Löffelliste...
von Juicy - veröffentlicht in: Anders-Denker
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Tuesday, 4. november 2008 2 04 /11 /Nov. /2008 09:36
Es ist so einfach sich durchs Leben zu ficken.
Keine Verantwortung, keine Gedanken, keine Namen, nur verschwommene Gesichter.
Dafür Spass, Abwechslung und jede Menge Schwänze.
Aufmerksamkeit!
Anerkennung?

Beziehungen bedeuten Arbeit, Tränen, Wut, Verzicht.
Dafür bekommt man Geborgenheit, eine Art Zuhause,
ein Ort an dem man sich fallen lassen kann und einfach ICH sein kann.
Aufmerksamkeit!
Anerkennung!

Es ist viel einfacher sich durchs Leben zu ficken.
Doch was bleibt am Schluß?
Nach dem Orgasmus, der Befriedigung der Triebe, wenn das Sperma getrocknet ist?
Aufmerksamkeit?
Anerkennung?

Einsamkeit - und dreckige Laken!
von Juicy - veröffentlicht in: Liebe und anderer Wahnsinn
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Tuesday, 4. november 2008 2 04 /11 /Nov. /2008 09:32
Schreiben ist wie sich auszukotzen.
Dir schwirren tausend wirre Gedanken durch den Kopf und du fängst an sie zu sortieren. Und dann gehen sie dir nicht mehr aus dem Kopf, sie setzten sich fest wie eine Zecke und saugen dich regelrecht aus.
Wenn man es dann aufschreibt ist das wie eine Art Katharsis. Man erlebt all diese Gedanke extrem, man durchlebt sie. Und nachdem man es dann aufgeschrieben hat, fühlt man sich müde und leer.
Mein Kopf ist danach wie resetet. Ich fühle mich ganz leicht, als wäre ich von einer Last befreit. Als hätte ich aufgeräumt, alles verstaut...
von Juicy - veröffentlicht in: Anders-Denker
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Monday, 3. november 2008 1 03 /11 /Nov. /2008 12:09
Wie individuell sind wir eigentlich?
Wie frei sind wir individuell zu sein?

Satre hat einmal gesagt, dass der Mensch niemals wirklich frei ist, da er immer von seiner Umwelt, bestimmten Umständen und Prägungen beeinlflusst ist. Okay, würde bedeuten, dass wir nicht wirklich individuell sind, da wir ja auf Grund von Umwelteinflüssen so geworden sind, wie wir sind.
Wenn man im Lexikon nachschlägt findet man da die lateinische Übersetzung "Ungeteiltheit", also jede Person, jede Sache ist einzigartig. Stimmt, aber habt ihr schon einmal das Gefühl gehabt, dass ihr gerne in bestimmten Sachen "anders" sein möchtet? Gewisse Dinge anders angehen möchtet, euch in bestimmten Situationen anders verhalten möchtet, oder neidisch seit, auf die Art anderer Menschen, die Welt anzugehen?
Dann fragt man sich doch, ob man nicht eigentlich so ist, wie man es möchte, aber auf Grund unserer Prägung zu dem geworden sind, was wir sind.

Klingt ziemlich abgehoben und sicher braucht man bewußtseinserweiternede Substanzen, um das zu durchschauen.

Satre hat uns dennoch eine gewisse Freiheit zugestanden: nämlich die Autonomie der Wahl.
Egal was wir tun, was wir sagen, was wir denken, was wir fühlen etc. Wir haben immer eine Wahl. Es ist wie, wenn uns jemand ein Buch empfiehlt, wir haben dann immer noch die Wahl, es zu lesen oder eben nicht.
Natürlich sind es immer die Umstände, die einem die Wahlmöglichkeiten vorlegen. So hat z.B. ein Gefangener nicht die Wahl das Gefängnis zu verlassen, jedoch hat er die Wahl auszubrechen oder seine Strafe abzusitzen.

Uns wurden zwar gewisse Umstände vorgegeben, wie etwa die Ordnung der Welt oder die Gesellschaft in der wir Leben. Aber wir können selbst entscheiden, ob wir uns mit dem zufrieden geben und uns dem anpassen, oder ob wir aussteigen und versuchen es zu ändern.
Dies soll keine pathetische Aufforderung sein zur globalen Verbesserung, welche letztendlich in einem allgemeinen Weltfrieden gipfeln wird (es wäre noch zu beweisen, ob dieses Ziel wirklich erstrebenswert scheint).
Nur sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wenn wir uns in einer gewissen Weise verhalten und bestimmte Dinge tun, wir diesen Überzeugungen zustimmen. Dabei ist es egal, ob ich mich dem nur fügen oder wirklich dahinterstehe. Wenn ich beispielsweise in einen Krieg eintrete, dann wird er zu meinem Krieg. Denn ich habe die Wahl für den Krieg getroffen, ich hätte mich dem auch in irgendeiner Weise verweigern können.
Ich kann zwar nicht die äußeren Umstände ändern, doch ich habe die Wahl ihnen zuzustimmen und mich ihnen zu verweigern.
von Juicy - veröffentlicht in: Anders-Denker
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